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07.05.2019

Instant Gratification mit Instagram

Instagram Icon auf Handy.jpgVon Jens-Peter Labus

Quengelzonen vor Kasse und Impulskauf waren klassisch die Margenbringer im Handel. Ob Süsswaren von Premiumherstellern in Griff- und Augenhöhe oder Aktionsprodukte, die auf Paletten an Gondelköpfen platziert werden – so wird gerne der Absatz und vor allem die Margenverbesserung im Handel gesteuert. „Instant Gratification“ kann aber auch erfolgreich in sozialen Medien implementiert werden. Die Älteren nörgeln gerne, dass die heutigen ScreenAger der Gen Y und Gen Z nicht mehr kommunizieren, dabei kommunizieren sie mehr denn je, nur digital und immerzu. Instagram, gerne missverstanden als App der Eitelkeit, erfüllt diesen Bedarf. Hier baut sich der Feed organisch am Verhalten des Benutzers auf. Logisch, dass man dann auch auf den personalisierten Bedarf passende Produkte dynamisch im Feed platzieren kann. Bei einem Match wird dann spontan auf „Kauf“ geklickt, wie man das früher in einem Laden gemacht hat. „Das wollte ich eben haben/mir gönnen/probieren“. Spontan-Shoppen ist eines der wenigen Schlüsselprozesse in der Customer Journey, den die Online-Giganten, darunter Amazon, bislang nicht erfolgreich digital abbilden konnten. Zunächst gibt es die neue Funktion nur für Amerikaner. Zum Start integrieren das gleich 23 Marken in ihre Geschäftsprozesse, darunter auch umtriebige Europäer wie Adidas, Zara oder Burberry. Für Instagram-Verspotter: Instagram hat mehr als 1 Milliarde Nutzer weltweit.

Admin2 - 08:13:39 @ AK Omni- + Multichannel und Mobile Strategie | Kommentar hinzufügen

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